Wednesday, October 28, 2009

Maybrit Illner

...morgen Abend bin ich bei Maybrit Illner eingeladen zum Thema: Was bleibt von den Wahlversprechen übrig?

Die Gäste:

  • Ulrich Wickert, Journalist, Autor, ehemaliger Tagesthemen-Moderator
  • Helmut Markwort, Herausgeber und Chefredakteur des Nachrichtenmagazins "Focus"
  • Michael Spreng, ehemaliger Wahlkampfmanager von Edmund Stoiber und Journalist
  • Heather DeLisle, US-Journalistin bei der Deutschen Welle
  • Hajo Schumacher, Journalist, Autor u.a. "Machtphysik. Führungsstrategien der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel im innerparteilichen Machtgeflecht"
Um 22:15 beim ZDF!!!

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Wednesday, March 18, 2009

Lions Club Pics



Dave Dowdy, Heather DeLisle and Robert Summers waren die Panelisten des Abends. Wolfgang Thurow hat moderiert.

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Sunday, March 15, 2009

An American in Bayern - Summary and Speech

...arrived back from Lederhosen-Land safe and sound. Kudos to Air Berlin for the great service... on the way there at least. The way back they served "Laugenstangen" that looked like giant turds. At 7 o'clock in the morning. No thank you! And I didn't get the chocolate heart they promise as a goodbye gift on the way out. Bad airline.

The nh Hotel Munich Airport: nice and clean, but I couldn't sleep. Most likely my problem, not theirs. They even came up with an extra feather-decke on request.

As for the Bavarians, weeeeeellllll, they are not nearly as conservative as they would like every one to believe. But no one threw anything at me, and aside from one brain-amputee in the audience everyone was very nice. (The Zombie in question popped up during the Q & A to ask me when I would finally realize that Americans are all fat and stupid and that the world doesn't need them. I didn't bother to dignify his bullshit with a response.) I did some on-the-fly editing to my prepared statement, seeing as how the crowd was rather a bit older than I was expecting.

My fellow panelists Messirs Dowdy and Sommers were very polite. No complaints there (outside the political arena). Although, Mr. Sommers did have the audacity to hand me what I believed to be an Obama postcard on my way out. Turns out it was actually his business card. Oh dear.

And, as usual, I left them all in a state of confusion, unsure as to whether they would rather kiss me or throw me off the roof. Mission Accomplished.

Enough said, here's the unedited version of speech I gave:

DISCLAIMER: THE FOLLOWING IS MY PERSONAL OPINION AND DOES NOT IN ANY WAY REFLECT THE STANDPOINTS OF ANY STATION I HAVE ANY PROFESSIONAL AFFILIATION WITH!!!

Nach ungefähr 100 Tagen im Amt sagen 62 Prozent der Amerikaner, dass sie sehr zufrieden sind mit der Arbeit des neuen Präsidenten. 62 Prozent. Nicht schlecht für ein Mann, der beschuldigt wurde, er hätte die Wahl mit unfairen Mitteln gewonnen. Die Rede ist hier nämlich gar nicht von Obama... Diese Zahlen stammen von vor 4 Jahren, als George W Bush wiedergewählt wurde. Und laut den neusten Umfragen erwarten Obama ähnliche Zahlen. Genauso wie fast jeder Präsident den wir bisher hatten.

Howard Fineman schrieb diese Woche in Newsweek, das Hauptproblem liege darin, dass Obama mehr Richter als Trainer sei. Wir brauchen aber im Moment jemanden wie Jürgen Klinsmann anno 2006. Nicht einen der bei Pressekonferenzen mit dem Finger auf uns zeigt während er vom Teleprompter abliest. Wo bliebt die Hoffnung die er versprochen hat? Wo bleibt die Motivation?

Fangen wir mit der Wirtschaft an. Sein monströses Multi-Milliarden Dollar Rettungspaket sollte ja eigentlich eine Soforthilfe für die Amerikanische Wirtschaft sein. Nur fehlt darin die sofortige Hilfe. Der Durchschnitts-Amerikaner versteht das Rettungspaket nicht, die Politiker in Washington hatten keine Zeit sich das mehr als ein tausend Seiten lange Dokument durchzulesen, und der Wall Street ist es offensichtlich komplett egal. Seit Obama's Vereidigung ist der Dow Jones Index um massive 17 Prozent nach unten geschossen.

Dabei beinhaltet sein Masterplan für die Amerikanische Wirtschaft auch so schöne zweckgebundene Subventionen wie fast 2 Millionen Dollar für die Erforschung von Schweinegerüchen in Iowa und 650 tausend Dollar für Biber-Management in Mississippi. Wie diese Projekte die Wirtschaft ankurbeln sollen bleibt für mich ein Rätsel. Aber was soll's. Die anderen Staatsoberhäupter wissen ja auch nicht wie man die Weltwirtschaft retten kann. Ich noch weniger. Vielleicht fragen wir am besten die Biber. Oder ihre Manager.

Die Bude brennt und Obama gießt im Vorgarten Blumen. Das wird nichts.

Obama's Terminkalender ist zur Zeit ziemlich voll. Diese Woche hat er ein Verbot seines Vorgängers aufgehoben, nach dem die embryonale Stammzellenforschung vom US-Fiskus nicht finanziert werden durfte. Damit hat er wohl die zwei christlich-konservativen Wähler die für ihn gestimmt haben, endgültig entfremdet. Diese in Amerika sehr große und Einflussreiche Lobby hält die Stammzellenforschung für die Zerstörung werdenden Lebens, weil die Embryonen nach entnahme der Zellen sterben. Zudem gibt es auch legitime Alternativen, zum Beispiel das so-genannte Zurückprogrammieren von Hautzellen... diese werden in den embryonalen Zustand zurückgesetzt und verhalten sich dann genauso wie die erwünschten Stammzellen. Nur muss man dafür keine Babies töten. Obama plant auch eine Regelung aufzuheben, nachdem Ärzte sich aus religiösen oder moralischen Gründen weigern können eine Abtreibung durchzuführen. Andererseits versprach er wenigstens, seine Administration wurde nie das Klonen von Menschen zu Fortpflanzungszwecken erlauben. Also, kein Klonen. Nee, kein Klonen zu Fortpflanzungszwecken! Aha.

Das erinnert mich an sein Versprechen Amerikanische Soldaten aus dem Irak zu holen! Hat er versprochen, und will er auch tun. Nur will er unsere Jungs nicht nach Hause holen, sondern nach Afghanistan schicken. Was übrigens das potenzial hat sich zu einem zweiten Vietnam zu entwickeln. Ich vermute stark, dass viele junge Frauen und Mütter in Amerika was ganz anderes erwartet und erhofft haben. Langsam erinnert mich Obama an ein SMS Abo. Oder ein Flaschengeist. Man bekommt zwar das Versprochene, aber irgendwie hat man am Ende doch nicht das was man wollte.

Übrigens, Bush hatte vor, die Anzahl US Soldaten im Irak um ungefähr die gleiche Menge zu reduzieren und ungefähr zur gleichen Zeit.

Und, ja, Obama hat verordnet, Guantanamo Bay noch vor Jahresende zu schließen. Da wird uns allen zwar warm ums Herz, aber geklärt ist immer noch nicht, wo die wirklichen Verbrecher die da Hausen – und die gibt es trotz liberaler Propaganda – hin sollen. Etwa nach Deutschland? Unter den „illegal“ gehaltenen Gefangenen befindet sich auch der Drahtzieher hinter dem Angriff auf das US Kriegschiff Cole, in dem 17 Amerikaner starben. Die Familien der ermordeten Seemänner und Frauen finden die Tatsache, dass sein Verfahren auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt wurde, sicher nicht besonders erfreulich.

Apropos erfreulich: der vergangene Sonntag war Internationaler Frauentag. Überall auf der Welt gab es Demonstrationen gegen die Unterdrückung von Frauen... im Weißen Haus ließ Präsident Obama erkunden, er würde gerne mit gemäßigten Taliban-Elementen reden. Interessant. Lassen wir erstmal die widersprüchliche Formulierung gemäßigte Taliban bei Seite, dazu komme ich gleich. Ausgerechnet am Internationalen Frauentag will der von den Medien zum Messias ernannte US-Präsident mit dem Taliban verhandeln. Diejenigen totalitären Ideologen die es Frauen verbieten zur Schule zu gehen, einen Beruf auszuüben, alleine auf der Straße zu gehen, und ihnen sogar ärztliche Behandlung verweigern, es sei denn es behandelt sie eine ÄrztIN, was ja durch den Berufsverbot für Frauen ja kaum eine Möglichkeit ist. Womit wir wieder beim SMS Abo wären.

Frauen ist laut der talibanischen Interpretation des islamischen Scharia Gesetzes übrigens auch das lachen verboten. Und am Internationalen Frauentag sagt Mr President er würde gerne mal mit dem Taliban eine Opium Pfeife rauchen und über die Lage in Afghanistan sprechen. Wo bleibt der Aufschrei? Wo bleibt die Empörung? Offensichtlich befinden sich die militanten, büstenhalterfeindlichen Frauenrechtler in Amerika noch in einer Art post-coitalen Euphorie über ihre neuste Heldin, die Aussenministerin Madame Clinton. Anders kann ich mir die fehlende Reaktion nicht erklären.

Aber zurück nach Afghanistan. Da wo schon Alexander der Große kläglich scheiterte. Da wo die Sowjets ende der 80er Jahre mit eingezogenem Schwanz wieder abgezogen sind. Afghanistan. Und Ihre Taliban. Präsident Obama würde gerne mit gemäßgten Taliban Elementen reden. Gemäßigte Taliban? Was soll man denn unter einem gemäßigtem Taliban denn verstehen? Ein Kollege hat mir freundlicher Weise erklärt, unter gemäßigte Taliban sind vermutlich die Elemente gemeint, die sich nicht ständig in die Luft jagen um US Soldaten zu ermorden. Aha. Also sind die gemäßigten Elemente, mit dem der neue US Präsident gerne reden würde totzdem noch die Leute die voller Hass auf das Christentum und die westlichen Werte ihre Kinder einer Gehirnwäsche unterziehen und ihre Töchter verbieten sich auf dem eigenen Balkon aufzuhalten. Die gemäßigten Elemente die Kino, Fersehen und Gesang als Werk des Teufels verbieten. Die gemäßigten Elemente die es für ihre Pflicht - ihre Pflicht - halten, alle nicht-Moslems entweder zum Islam zu konvertieren oder zu töten. Würde man jemals von gemäßigten Nazis sprechen? Und wie sollten diese denn aussehen? Etwa faschisten die nicht vorhaben, die ganze Welt zu erobern, sondern nur ein Paar angrenzende Länder? Nationalsozialismus war eine Ideologie, genauso wie die Taliban und andere militante Islamistische Gruppen wie Al Qaeda. Wir haben doch vor 50 Jahren erst die Erfahrung gemacht, dass man mit totalitären Führern nicht reden kann, nicht reden darf. Oder hat irgendjemand vergessen wie gut die Appeasement-Politik und das gequatsche bei Hitler funktioniert haben. Lief doch super.

Übrigens reagierten die Taliban selbst auf Obama's Vorschlag etwas verwirrt:
"Ich weiß nicht, warum sie über die gemäßigten Taliban reden und was es bedeutet", meinte Sprecher Kari Mohammad Jusuf und bekräftigte: "Die Taliban sind vereint, haben einen Führer, ein Ziel, eine Politik."

Leider ist das in Amerika nach wie vor nicht der Fall.

Obama versprach uns Hoffnung, er versprach uns Veränderung – Change. Bis jetzt hat er herzlich wenig von dem einen oder anderen geliefert. Und das was seine Administration gemacht hat steht im direkten Kontrast zu der Kultur und dem Glaubenssystem auf dem Amerika gegründet wurde. Aber,iIm Gegensatz zu der First Lady war ich schon immer stolz darauf Amerikanerin zu sein, und werde es auch die nächsten vier Jahre bleiben.

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Thursday, March 12, 2009

Speaking my Mind


The Lions Club in Munich-Kefersloh has kindly invited me to take part in a round table this evening. I'll also be giving a speech tonight on Obama's progress so far. Watch this space for a copy.
More about them and their work at:
http://www.lionsclub-muenchen-keferloh.de

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